Unternehmensberatung fuer den Mittelstand – Beratungsgespraech
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Industrie & Handwerk

Von Maschinenbau bis Handwerksbetrieb – wir beraten produzierende Unternehmen bei Strategie, Finanzierung und Digitalisierung.

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Sergej Schulz und Andreas Sudermann — Ihre Gesprächspartner bei QANNA

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Die produzierende Industrie und das Handwerk stehen unter wachsendem Druck: steigende Energie- und Materialkosten, Fachkräftemangel und ein hoher Investitionsbedarf in Digitalisierung und Automatisierung. Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Strategie zu schärfen, Investitionen tragfähig zu finanzieren und Ihre Prozesse zukunftsfest aufzustellen.

Produzierende Unternehmen in Ostwestfalen-Lippe arbeiten in einem der dichtesten Industrie- und Maschinenbau-Cluster Deutschlands. Genau hier zeigen sich die typischen Engpässe besonders deutlich: Eine moderne Fertigungslinie oder ein Automatisierungsschritt bindet schnell hohe sechsstellige Summen, während die Hausbank bei längeren Amortisationszeiten zurückhaltend wird. Wir setzen deshalb zuerst an der Investitionslogik an – welche Maschine, welche Anlage, welcher Digitalisierungsschritt bringt messbar mehr Kapazität, ohne die Liquidität zu gefährden? Auf dieser Grundlage bereiten wir das Bankgespräch so vor, dass Sie mit belastbaren Zahlen statt mit Bauchgefühl verhandeln. Ein zweiter Engpass ist der Fachkräftemangel, der gerade in der Produktion und im Handwerk das Wachstum begrenzt. Statt offene Stellen einfach nachzubesetzen, lohnt der Blick auf die Abläufe: Wo entstehen Rüst- und Wartezeiten, wo arbeiten Menschen an Aufgaben, die sich automatisieren oder digital unterstützen lassen? So gewinnen Sie Kapazität, ohne zwingend mehr Personal zu finanzieren. Der regulatorische Kontext ist für Industriebetriebe spürbar: Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz wirkt zunehmend auch über Zulieferketten auf den Mittelstand, CO2-Bepreisung und Energieeffizienz-Auflagen erhöhen die Kosten, und für viele Investitionen sind Nachweise und Anträge nötig, bevor das Vorhaben beginnt. Hier ist Timing entscheidend: Wer erst nach dem Maschinenkauf an Förderung denkt, verschenkt sie meist. Wir prüfen daher früh, welche Programme greifen und in welcher Reihenfolge Antrag und Investition laufen müssen. So verbinden wir Investitionslogik, Bankgespräch und Förderung zu einem Fahrplan – mit konkreten nächsten Schritten, die in Ihrem Betrieb umsetzbar sind, statt eines Gutachtens zum Abheften.

Typische Herausforderungen

  • -Steigende Energie- und Materialkosten
  • -Fachkräftemangel und Wissenssicherung
  • -Investitionsbedarf in Automatisierung und Digitalisierung
  • -Margendruck und Lieferketten-Risiken
  • -Generationswechsel und langfristige Aufstellung

Unsere Lösungen

  • Finanzierung von Investitionen und Wachstum
  • Fördermittel für Modernisierung und Effizienz
  • Prozessoptimierung und Automatisierung in der Produktion

Relevante Förderprogramme für die Branche Industrie & Handwerk

Diese Programme prüfen wir in Ihrer Branche zuerst. Welche davon zu Ihrem Vorhaben passen, hängt vom Einzelfall ab – und der Antrag muss in der Regel vor Vorhabenbeginn gestellt sein. Eine Bewilligung können wir nicht garantieren, darüber entscheidet die jeweilige Förderstelle.

Digital Jetzt (BMWK)

Zuschuss für Investitionen in digitale Technologien und in die Qualifizierung der Beschäftigten – relevant für Industrie 4.0, vernetzte Maschinen und Fertigungs-Software.

KfW-Investitionskredite

Zinsgünstige Darlehen für Maschinen, Anlagen und Erweiterungen, häufig kombinierbar mit Tilgungszuschüssen für besonders energieeffiziente Vorhaben.

Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz (EEW)

Zuschüsse für energieeffiziente Anlagen, Abwärmenutzung und Prozessoptimierung in der Produktion – senkt laufende Energiekosten und Förderhürde zugleich.

Typische Fragestellungen in Ihrer Branche

Diese Fragen begegnen uns in der Beratung von Unternehmen aus dem Bereich Industrie & Handwerk immer wieder. Hier finden Sie unsere ehrlichen Antworten – gemeinsam entwickeln wir die für Sie passende Lösung.

Wie finanziere ich notwendige Investitionen in Maschinen und Automatisierung?+

Wir setzen vor dem Bankgespräch an: Zuerst rechnen wir das Vorhaben durch – Kapazitätsgewinn, Amortisation, Wirkung auf die Liquidität. Auf dieser Grundlage entwickeln wir den Finanzierungsmix aus Eigenmitteln, Förderdarlehen und Hausbankkredit und bereiten verhandlungssichere Unterlagen vor, mit denen Sie auf Augenhöhe verhandeln.

Welche Fördermittel passen zu meinen Modernisierungsvorhaben?+

Für Industrie und Handwerk sind vor allem Digital Jetzt, KfW-Investitionskredite und die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz relevant. Wir prüfen früh, welche Programme greifen und in welcher Reihenfolge Antrag und Investition laufen müssen – denn nach Vorhabenbeginn ist eine Förderung in der Regel ausgeschlossen. Eine Bewilligung können wir nicht garantieren, darüber entscheidet die Förderstelle.

Wie gewinne ich Kapazität trotz Fachkräftemangel?+

Statt nur nachzubesetzen, schauen wir auf die Abläufe: Wo entstehen Rüst- und Wartezeiten, wo lassen sich Aufgaben automatisieren oder digital unterstützen? So entlasten Sie Ihr Team und gewinnen Kapazität, ohne zwingend zusätzliches Personal finanzieren zu müssen.

Wie wirken Lieferkettengesetz und Energieauflagen auf meinen Betrieb?+

Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz wirkt zunehmend über Zulieferketten bis in den Mittelstand, CO2-Bepreisung und Energieeffizienz-Auflagen erhöhen die Kosten. Wir ordnen ein, welche Pflichten Sie wirklich treffen, und verbinden die Maßnahmen mit Effizienz- und Förderhebeln, damit aus einer Auflage ein wirtschaftlicher Vorteil wird.

Wie stelle ich mein Unternehmen langfristig und unabhängig vom Inhaber auf?+

Wir arbeiten an Strukturen, die ohne den Inhaber im Tagesgeschäft funktionieren – klare Verantwortlichkeiten, dokumentiertes Wissen, belastbare Zahlen. Geht es um eine konkrete Übergabe, verweisen wir Sie an die spezialisierten Kolleginnen und Kollegen im Qanna-Netzwerk.

Sie sind in der Branche Industrie & Handwerk tätig?

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