Unternehmensberatung fuer den Mittelstand – Beratungsgespraech
RESTRUKTURIERUNG · BIELEFELD

Restrukturierungsberatung Bielefeld

Restrukturierungsberatung für mittelständische Unternehmen in Bielefeld – persönlich, pragmatisch und mit Büro vor Ort.

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Sergej Schulz und Andreas Sudermann — Ihre Gesprächspartner bei QANNA

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Die Bielefelder Wirtschaft steht solider da als viele andere Großstädte, aber sie ist nicht immun. Hinter den großen Namen wie Dr. Oetker, Schüco, Goldbeck oder Seidensticker arbeitet ein dichtes Netz aus Zulieferern, Maschinenbauern, Bauunternehmen, Handelsbetrieben und Dienstleistern – und genau dort schlagen konjunkturelle Dellen zuerst durch. Wenn ein großer Abnehmer seine Abrufe kürzt, Energie- und Personalkosten schneller steigen als die Preise, die Baukonjunktur stockt oder ein über Jahre gewachsener Kostenapparat nicht mehr zum geschrumpften Umsatz passt, gerät auch ein grundsätzlich gesundes Unternehmen ins Rutschen. Das Tückische daran: Die Schieflage kündigt sich meist leise an. Erst schmilzt die Marge, dann wird die Kontokorrentlinie dauerhaft ausgereizt, irgendwann fragt die Bank nach unterjährigen Zahlen – und spätestens dann ist Restrukturierung kein Schimpfwort mehr, sondern die Aufgabe, die über die Zukunft des Betriebs entscheidet.\n\nIn Bielefeld kommt eine Besonderheit hinzu: Viele betroffene Betriebe sind Familienunternehmen in zweiter oder dritter Generation, oft mit Belegschaften, die seit Jahrzehnten dabei sind. Eine Sanierung ist hier nie nur eine Rechenaufgabe, sondern immer auch eine Frage von Verantwortung und Gesicht – gegenüber Mitarbeitern, Lieferanten in der Region und der eigenen Familie. Wer in dieser Lage zu lange wartet, weil er das Problem intern lösen will, verliert genau die Handlungsspielräume, die eine geordnete Restrukturierung von einer erzwungenen unterscheiden. Deshalb ist unser wichtigster Rat an Bielefelder Unternehmer: früh sprechen, solange die Liquidität noch Optionen lässt.\n\nUnsere Arbeit beginnt mit einer schonungslosen Bestandsaufnahme statt mit einem Maßnahmenkatalog von der Stange. Zuerst klären wir die Überlebensfrage: Wie lange reicht die Liquidität wirklich? Dafür bauen wir eine rollierende Liquiditätsvorschau über die kommenden Wochen auf, die Zahlungseingänge, Löhne, Sozialabgaben, Steuern und Lieferantenverbindlichkeiten tagesgenau abbildet. Parallel zerlegen wir das Ergebnis: Welche Produkte, Kunden, Aufträge und Standortbereiche verdienen Geld, welche zehren es auf? Diese Deckungsbeitragssicht deckt regelmäßig auf, dass ein einzelner Geschäftsbereich oder ein einzelnes Vertragsverhältnis den Verlust des gesamten Unternehmens verursacht – eine Erkenntnis, die ohne saubere Zahlenbasis jahrelang unsichtbar bleiben kann.\n\nAus dieser Analyse entsteht ein Restrukturierungsfahrplan mit klarer Reihenfolge: Sofortmaßnahmen, die innerhalb von Tagen Liquidität sichern – etwa Forderungsmanagement, Zahlungszielverhandlungen, Stopp nicht zwingender Ausgaben. Danach die strukturellen Schritte: Verlustbereiche verkleinern oder schließen, Kapazitäten an die reale Auftragslage anpassen, Einkauf und Fertigungstiefe überprüfen, Preise dort korrigieren, wo sie die Kostenentwicklung nie nachvollzogen haben. Ein Hebel, den klassische Sanierungsansätze oft übersehen, ist bei uns fester Bestandteil: Prozesse und Digitalisierung. Vieles, was in angeschlagenen Betrieben Personal bindet – Angebotsschreiben, Rechnungsläufe, Disposition, Dokumentenablage – lässt sich automatisieren, sodass Kostensenkung nicht allein über Stellenabbau laufen muss. Sergej Schulz verantwortet bei uns genau diese Prozess- und KI-Seite, Andreas Sudermann die Finanzierungs- und Stakeholder-Seite; beide Perspektiven greifen in einer Restrukturierung ineinander.\n\nZur Stakeholder-Seite gehört vor allem die Kommunikation mit den Banken. Sparkasse Bielefeld, die regionalen Volksbanken und die überregionalen Institute reagieren auf eine Krise sehr unterschiedlich – je nachdem, ob sie von der Geschäftsführung ein belastbares Konzept vorgelegt bekommen oder von Überziehungen überrascht werden. Wir bereiten diese Gespräche vor: mit einer ehrlichen Darstellung der Lage, einem nachvollziehbaren Maßnahmenplan und einer Planung, die zeigt, wann das Unternehmen wieder kapitaldienstfähig ist. Wo öffentliche Mittel die Sanierung stützen können, prüfen wir Programme von NRW.BANK und Bund mit – Fördermittel sind ein Feld, in dem wir regelmäßig arbeiten. Bei rechtlichen Fragen, etwa zu Geschäftsführerpflichten in der Krise oder zu Instrumenten wie dem StaRUG, arbeiten wir mit spezialisierten Anwälten und Steuerberatern zusammen, statt selbst Rechtsrat zu erteilen. Und wir bleiben in der Umsetzung: Jede Maßnahme bekommt einen Verantwortlichen, einen Termin und eine messbare Wirkung, die wir gemeinsam nachhalten – bis die Zahlen die Wende belegen. Wo die Geschäftsführung in der Umbruchphase Verstärkung braucht, kann Andreas Sudermann auch operativ auf Zeit einsteigen.\n\nGerade in einer Krise zählt Erreichbarkeit. Unser Bielefelder Büro liegt in der Stappenhorststraße 15, verkehrsgünstig am Rand des Bielefelder Westens – von dort sind wir in wenigen Minuten in der Innenstadt und schnell in den Gewerbelagen von Brackwede, Oldentrup oder Sennestadt, wo viele der produzierenden Betriebe und Zulieferer sitzen, die uns in Restrukturierungsfragen ansprechen. Der Hauptsitz in Halle (Westfalen) an der Suttnerstraße 10 deckt über die A33 den Kreis Gütersloh mit ab. Für den Einstieg bieten wir ein kostenfreies Erstgespräch von 30 Minuten mit schriftlicher Erst-Einschätzung an – diskret, ohne Verpflichtung und oft der Moment, in dem aus diffuser Sorge eine sortierte Lage mit klaren nächsten Schritten wird. Telefonisch erreichen Sie uns unter 01525 3594902.

  • Rollierende Liquiditätsvorschau als Sofortmaßnahme – Zahlungsfähigkeit tagesgenau im Blick
  • Deckungsbeitragsanalyse: Verlustbringer in Produktion, Handel und Dienstleistung identifizieren
  • Restrukturierungsfahrplan für Zulieferer und Betriebe in Brackwede, Oldentrup und Sennestadt
  • Vorbereitung kritischer Bankgespräche mit Sparkasse Bielefeld und regionalen Volksbanken
  • Kostensenkung über Prozessautomatisierung – nicht allein über Personalabbau
  • Operative Verstärkung der Geschäftsführung auf Zeit während der Sanierungsphase

Alle Details zu unserem Vorgehen, den Leistungen und häufigen Fragen finden Sie auf der Leistungsseite:

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Häufige Fragen – Restrukturierungsberatung in Bielefeld

Ab wann sollte ich eine Restrukturierungsberatung einschalten?

Deutlich früher, als die meisten es tun. Sinnvolle Warnsignale sind eine dauerhaft ausgereizte Kontokorrentlinie, mehrere Verlustmonate in Folge, wachsende Lieferantenverbindlichkeiten oder Nachfragen der Hausbank zu unterjährigen Zahlen. In diesem Stadium bestehen noch viele Handlungsoptionen – von der Kostenanpassung bis zur Neuordnung der Finanzierung. Wer erst kommt, wenn Löhne oder Sozialabgaben wackeln, hat kaum noch Spielraum und zusätzlich haftungsrechtliche Fragen. Das kostenfreie Erstgespräch mit schriftlicher Erst-Einschätzung ist genau für diese frühe Klärung gedacht: Sie erfahren, wie ernst die Lage aus externer Sicht wirklich ist und was jetzt Priorität hat.

Wie läuft eine Restrukturierung bei einem Bielefelder Produktionsbetrieb typischerweise ab?

Zuerst sichern wir die Zahlungsfähigkeit über eine wochengenaue Liquiditätsvorschau und Sofortmaßnahmen. Parallel zerlegen wir das Ergebnis nach Produkten, Kunden und Bereichen – bei Zulieferern und Maschinenbauern, wie sie in Brackwede oder Oldentrup sitzen, zeigt sich oft, dass einzelne Aufträge oder Fertigungsbereiche die Verluste verursachen. Daraus entsteht ein Fahrplan mit Verantwortlichen und Terminen: Kapazitäten anpassen, Preise korrigieren, Prozesse automatisieren, Finanzierung neu ordnen. Da unser Büro in der Stappenhorststraße liegt, arbeiten wir eng am Betrieb, nicht aus der Ferne.

Bedeutet Restrukturierung zwangsläufig Personalabbau?

Nein, auch wenn er in manchen Fällen unvermeidbar ist. Wir prüfen zuerst die anderen Hebel: verlustbringende Aufträge und Bereiche, überhöhte Einkaufskosten, Preise, die die Kostenentwicklung nicht nachvollzogen haben, und gebundene Liquidität in Forderungen und Beständen. Ein oft unterschätzter Weg ist die Automatisierung wiederkehrender Verwaltungsarbeit – Angebote, Rechnungen, Disposition, Ablage. Sie senkt Kosten, ohne Know-how aus dem Betrieb zu drängen. Wo Anpassungen beim Personal nötig werden, helfen wir, sie sozial verträglich, rechtlich sauber begleitet und mit klarer Kommunikation umzusetzen, damit die Leistungsträger an Bord bleiben.

Wie gehen Sie mit unserer Hausbank um, wenn die Lage angespannt ist?

Offen, aber vorbereitet. Banken entscheiden in der Krise weniger nach der Vergangenheit als nach der Qualität des Konzepts, das ihnen vorgelegt wird. Wir erstellen mit Ihnen eine ehrliche Lagedarstellung, einen Maßnahmenplan mit messbaren Wirkungen und eine Planung, die zeigt, wann das Unternehmen wieder kapitaldienstfähig ist. Damit gehen Sie aktiv auf Sparkasse, Volksbank oder ein anderes Institut zu, statt auf Nachfragen zu reagieren – das verändert die Gesprächsposition erheblich. Auf Wunsch begleiten wir die Termine persönlich und übernehmen die Argumentation der Zahlenseite.

Übernehmen Sie auch operative Verantwortung während der Sanierung?

Ja, wenn es die Situation erfordert. In vielen Krisen fehlt nicht die Einsicht, sondern die Kapazität: Die Geschäftsführung muss das Tagesgeschäft am Laufen halten und gleichzeitig eine Restrukturierung stemmen. Andreas Sudermann kann in solchen Phasen auf Zeit operativ einsteigen – etwa für die Finanz- und Liquiditätssteuerung, die Bankkommunikation oder die Umsetzung des Maßnahmenplans. Das ist von Beginn an zeitlich befristet und auf ein klares Mandat begrenzt. Sobald die Lage stabil ist, übergeben wir geordnet zurück an Ihr Team.

Können Fördermittel oder rechtliche Instrumente die Sanierung unterstützen?

Beides kann eine Rolle spielen. Auf der Finanzierungsseite prüfen wir, ob Programme der NRW.BANK oder des Bundes Investitionen in die Neuaufstellung stützen können – Fördermittelprüfung gehört zu unseren Kernfeldern, eine Übersicht finden Sie auf unserer Seite zu Förderprogrammen. Bei rechtlichen Instrumenten wie dem StaRUG-Restrukturierungsrahmen oder Fragen zu Geschäftsführerpflichten in der Krise ziehen wir spezialisierte Anwälte und Steuerberater hinzu, mit denen wir zusammenarbeiten – wir erteilen selbst keinen Rechtsrat, sorgen aber dafür, dass die betriebswirtschaftliche und die rechtliche Seite der Sanierung ineinandergreifen.

Restrukturierungsberatung in Bielefeld – sprechen wir darüber

Büro Bielefeld: Stappenhorststraße 15, 33615 Bielefeld

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