Unternehmensberatung fuer den Mittelstand – Beratungsgespraech
DIGITALISIERUNG · PADERBORN

Digitalisierungsberatung Paderborn

Digitalisierungsberatung für mittelständische Unternehmen in Paderborn – persönlich, pragmatisch und aus Ostwestfalen-Lippe schnell bei Ihnen.

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Sergej Schulz und Andreas Sudermann — Ihre Gesprächspartner bei QANNA

Ihre Gesprächspartner: Sergej Schulz & Andreas Sudermann

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Paderborn ist mit rund 155.000 Einwohnern die größte Stadt im Süden Ostwestfalens – und wirtschaftlich ein Sonderfall: Kaum eine andere Stadt dieser Größe in Deutschland hat eine derart sichtbare IT-Geschichte. Die Nixdorf-Tradition wirkt bis heute nach, die Universität Paderborn zählt mit ihrem Informatik-Schwerpunkt zu den prägenden Adressen des Fachs, und rund um Hochschule und Technologiestandort hat sich eine dichte Landschaft aus Softwarehäusern, Entwicklungsdienstleistern und technologienahen Unternehmen gebildet. Daneben steht die zweite, oft unterschätzte Seite der Paderborner Wirtschaft: Maschinenbau, Automotive-Zulieferer, verarbeitendes Gewerbe, Bau und Handwerk sowie die Zulieferstrukturen der ostwestfälischen Möbelindustrie in den Nachbarkreisen. Die Gewerbelagen entlang der A33 und der B64 verbinden beides – hier sitzen Betriebe, die täglich liefern, montieren, fertigen und transportieren.\n\nGenau aus diesem Nebeneinander entsteht der Paderborner Digitalisierungs-Widerspruch: Die Stadt bildet exzellente Informatiker aus, aber der Mittelständler drei Straßen weiter tippt Lieferscheine noch von Hand ab. Anfragen landen im E-Mail-Postfach und warten, bis abends jemand Zeit findet. Die Einsatzplanung lebt im Kopf eines einzelnen Mitarbeiters, Stundenzettel kommen auf Papier aus dem Feld zurück, und zwischen Werkstatt, Baustelle und Büro reißen Informationen ab. Verschärfend kommt hinzu, dass produzierende Betriebe und Handwerksunternehmen in Paderborn um Fachkräfte mit denselben Arbeitgebern konkurrieren, die jungen Leuten Softwarejobs bieten – wer Personal nicht beliebig aufstocken kann, muss die vorhandene Mannschaft von Routinearbeit entlasten. Digitalisierung ist hier also keine Imagefrage, sondern die realistischste Antwort auf einen engen Arbeitsmarkt.\n\nUnsere Digitalisierungsberatung setzt deshalb nicht bei Werkzeugen an, sondern bei Ihren Abläufen. Wir kommen in den Betrieb und verfolgen einen konkreten Prozess von vorn bis hinten – etwa den Weg einer Kundenanfrage über Angebot, Auftrag und Ausführung bis zur bezahlten Rechnung. Dabei notieren wir, wo Daten mehrfach erfasst werden, wo Papier auf Software trifft, wo gewartet und nachgefragt wird. Jede mögliche Digitalisierungsmaßnahme bewerten wir anschließend nüchtern: Wie viele Stunden pro Woche spart sie, welche Fehler verhindert sie, was trägt sie zum Umsatz bei – und was kostet sie in Einführung und Pflege wirklich? Auf dieser Grundlage entsteht ein Fahrplan, der bewusst mit einem kleinen, schnell produktiven Schritt beginnt, statt mit einem Großprojekt, das das Tagesgeschäft lähmt. Vorhandene Systeme – Branchensoftware, Buchhaltung, Postfächer – binden wir an, statt sie zu ersetzen.\n\nDass wir dabei nicht auf dem Papier beraten, liegt an der Arbeitsteilung der beiden QANNA-Gründer. Sergej Schulz entwickelt digitale Systeme selbst und hat für Kundenunternehmen bislang vier KI-Systeme umgesetzt – darunter ein Dispositions-Cockpit für den Schwerlastlogistiker Hagedorn, über das nach zwei Wochen 1.000 Fahrzeuge liefen, den Aufbau eines Dienstleistungsunternehmens von null auf 200.000 Euro Monatsumsatz mit durchgehend digitalen Abläufen und ein System für einen Gartenservice mit über 650 Kunden, das monatlich rund 40 Anfragen automatisch verarbeitet. Diese Umsetzungserfahrung schützt Sie vor der häufigsten Fehlinvestition: Software, die eingeführt, aber nie gelebt wird. Andreas Sudermann prüft parallel die wirtschaftliche Seite jedes Schritts – Investitionsrechnung, Finanzierung, Wirkung auf Liquidität und Bankfähigkeit –, damit der Digitalisierungsfahrplan zur Ertragskraft Ihres Betriebs passt. Und weil ein neues System nur funktioniert, wenn die Menschen es annehmen, binden wir Ihre Mitarbeiter von der ersten Prozessaufnahme an ein.\n\nEin Vorteil des Standorts wird in Paderborn oft verschenkt: Als Stadt in Nordrhein-Westfalen können Unternehmen aus Paderborn und dem Kreis auf die MID-Förderung des Landes zugreifen – Mittelstand Innovativ & Digital bezuschusst genau die Digitalisierungsvorhaben, um die es hier geht. Dazu kommen je nach Konstellation die BAFA-Beratungsförderung und die steuerliche Forschungszulage, wenn im Projekt eigene Entwicklungsarbeit steckt. Entscheidend ist die Reihenfolge: Viele Programme verlangen den Antrag vor der verbindlichen Beauftragung, sonst erlischt der Anspruch. Wir prüfen die Förderfähigkeit deshalb ganz am Anfang und ordnen die Projektschritte entsprechend; eine laufend gepflegte Übersicht der Programme finden Sie auf unserer Seite /foerderprogramme.\n\nZur Zusammenarbeit gehört Ehrlichkeit auch in eigener Sache: QANNA hat in Paderborn kein Büro. Unser Hauptsitz liegt in der Suttnerstraße 10 in Halle (Westf.), ein weiteres Büro in der Stappenhorststraße 15 in Bielefeld – beides über die A33 direkt mit Paderborn verbunden. Für die Prozessaufnahme, Workshops und wichtige Meilensteine sind wir aus Ostwestfalen-Lippe regelmäßig persönlich bei Ihnen im Betrieb; die laufende Abstimmung dazwischen ergänzen wir um Video-Termine, was bei Digitalisierungsprojekten ohnehin der effizienteste Rhythmus ist. Den Einstieg halten wir niedrigschwellig: In einem kostenfreien 30-minütigen Erstgespräch – telefonisch unter 01525 3594902 oder per Video – schildern Sie Ihre Situation, und Sie erhalten anschließend eine schriftliche Erst-Einschätzung, wo in Ihrem Betrieb die größten digitalen Hebel liegen und ob sich ein Projekt für Sie überhaupt lohnt. Erst danach entscheiden Sie über eine Zusammenarbeit.

  • Prozessaufnahme direkt im Betrieb – in Paderborn und im gesamten Kreisgebiet
  • Digitale Auftrags-, Angebots- und Rechnungsabläufe für Handwerk, Bau und Zulieferer entlang A33 und B64
  • Anbindung vorhandener Branchensoftware statt teurem Systemwechsel
  • Herstellerneutrale Beratung – wir verkaufen keine Software, wir bauen Lösungen selbst
  • MID-NRW-Fördercheck vor Projektstart – Paderborn liegt im Fördergebiet des Landes
  • Persönliche Termine aus Ostwestfalen-Lippe über die A33, kombiniert mit Video-Abstimmungen

Alle Details zu unserem Vorgehen, den Leistungen und häufigen Fragen finden Sie auf der Leistungsseite:

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Häufige Fragen – Digitalisierungsberatung in Paderborn

Warum sollte ein Paderborner Betrieb eine Beratung aus Ostwestfalen-Lippe beauftragen?

Weil Nähe bei Digitalisierung an den richtigen Stellen zählt – und dort liefern wir sie. Unser Hauptsitz in Halle (Westf.) und unser Bielefelder Büro sind über die A33 direkt mit Paderborn verbunden; für Prozessaufnahmen, Workshops und Meilensteintermine sind wir regelmäßig persönlich bei Ihnen im Betrieb. Die laufende Abstimmung zwischen den Terminen läuft per Video, was bei Digitalisierungsprojekten ohnehin am effizientesten ist. Ein Büro in Paderborn unterhalten wir bewusst nicht – Sie bezahlen bei uns Umsetzung, keine Repräsentanz. Ob die Konstellation für Ihr Vorhaben passt, klären wir im kostenfreien Erstgespräch.

Gilt die MID-Förderung des Landes NRW auch für Unternehmen in Paderborn?

Ja. Paderborn und der gesamte Kreis liegen in Nordrhein-Westfalen, damit steht kleinen und mittleren Unternehmen hier das Landesprogramm Mittelstand Innovativ & Digital (MID) offen, das Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben bezuschusst. Je nach Vorhaben kommen zusätzlich die BAFA-Beratungsförderung und – bei eigener Entwicklungsarbeit – die steuerliche Forschungszulage in Betracht. Wichtig ist die Reihenfolge: In den meisten Programmen muss der Antrag vor der verbindlichen Beauftragung gestellt sein. Wir prüfen die Förderfähigkeit deshalb vor Projektstart; eine Übersicht der Programme pflegen wir auf unserer Seite /foerderprogramme.

In Paderborn gibt es viele IT-Häuser – was machen Sie anders?

Die Paderborner IT-Landschaft ist stark, aber die meisten Anbieter verkaufen ein Produkt oder eine Technologie und suchen dann Ihr Problem dazu. Wir arbeiten umgekehrt: Am Anfang steht die Aufnahme Ihrer tatsächlichen Abläufe im Betrieb, erst danach die Frage, welches Werkzeug – oft reicht das, was Sie schon haben, besser verbunden. Wir sind an keinen Hersteller gebunden, erhalten keine Provisionen und können Lösungen selbst entwickeln, wenn Standardsoftware nicht passt. Empfehlungen richten sich damit allein danach, was sich in Stunden, Fehlern und Umsatz für Ihren Betrieb rechnet.

Wir haben bereits Software im Einsatz – warum läuft es trotzdem nicht rund?

Das ist der häufigste Befund unserer Prozessaufnahmen: Es fehlt selten an Software, es fehlt an Verbindungen. Branchensoftware, Buchhaltung, E-Mail und Excel existieren nebeneinander, und Ihre Mitarbeiter sind die Schnittstelle – sie übertragen Daten von Hand von einem System ins nächste. Genau an diesen Medienbrüchen entstehen Doppelarbeit, Fehler und Wartezeiten. Wir analysieren, wo Informationen abreißen, und verbinden die vorhandenen Systeme, statt ein weiteres danebenzustellen. Ein kompletter Systemwechsel ist nur selten nötig – und wenn doch, sagen wir es Ihnen mit einer nachvollziehbaren Rechnung.

Müssen unsere Mitarbeiter technikaffin sein, damit ein Digitalisierungsprojekt gelingt?

Nein – aber sie müssen von Anfang an beteiligt sein, und dafür sorgen wir. Die Kollegin, die seit Jahren die Aufträge abwickelt, kennt jede Ausnahme, die in keinem Pflichtenheft steht; ohne dieses Wissen scheitert jedes System, egal wie gut es technisch ist. Deshalb nehmen wir Prozesse gemeinsam mit den Beteiligten auf, gestalten neue Abläufe so, dass sie sich in die gewohnte Arbeitsweise einfügen, und führen Veränderungen in kleinen Schritten ein. Technikkenntnisse braucht Ihr Team dafür nicht – die technische Umsetzung und den Betrieb übernehmen wir.

Was kostet der Einstieg und wie geht es danach weiter?

Der Einstieg kostet Sie 30 Minuten Zeit: In einem kostenfreien Erstgespräch – telefonisch unter 01525 3594902 oder per Video – schildern Sie Ihre Situation, wir fragen gezielt nach Abläufen, Systemen und Engpässen. Danach erhalten Sie eine schriftliche Erst-Einschätzung: wo wir die größten digitalen Hebel in Ihrem Betrieb sehen, welche Schritte in welcher Reihenfolge sinnvoll sind und welche Förderwege realistisch erscheinen. Erst auf dieser Grundlage entscheiden Sie, ob wir zusammenarbeiten. Kommt ein Projekt zustande, starten wir mit einer Prozessaufnahme bei Ihnen in Paderborn.

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